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Einfluß langjähriger Gülledüngung auf den Nährstoffhaushalt des Bodens. 1. Mitteilung: N‐Akkumulation und N‐Nachlieferungsvermögen
Author(s) -
Scherer Heinrich W.,
Werner Wilfried,
Kohl Andrea
Publication year - 1988
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19881510113
Subject(s) - chemistry
In der vorliegenden Arbeit wurde der Einfluß der Gülledüngung im Vergleich zur Mineraldüngung auf den Stickstoff‐Haushalt und das Stickstoff‐Nachlieferungsvermögen von 3 Lößparabraunerden bis in 90 cm Tiefe untersucht. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: – Langjährige Gülledüngung resultierte in einem Anstieg des Gesamt‐N‐Gehaltes nicht nur in der Krume sondern bis in die Schicht 60–90 cm. – Der Anstieg des Gesamt‐N‐Gehaltes ist in 2 Böden sehr deutlich auf die hydrolysierbaren organischen N‐Verbindungen und in dem Boden mit der absolut geringeren N‐Anreicherung auf die nicht hydrolysierbaren organischen N‐Verbindungen zurückzuführen. – Der Einfluß der Gülledüngung auf die Gehalte an spezifisch gebundenem NH 4 + erwies sich als von der K‐Absättigung der Tonminerale abhängig. – Im Bebrütungsversuch zeigten die begüllten Böden sowohl zu Beginn als auch am Ende der Vegetationsperiode bis in die Tiefe von 90 cm ein signifikant höheres N‐Mineralisierungsvermögen. – Zwischen dem N‐Nachlieferungsvermögen und dem Gehalt an hydrolysierbaren organischen N‐Verbindungen bzw. der mittels EUF ermittelten N org ‐Fraktion besteht eine hoch signifikante Korrelation. – Langjährige Gülledüngung führte erwartungsgemäß während der gesamten Vegetationsperiode zu höheren N min ‐Gehalten.

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