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Initiale Bodenentwicklung in aufgespültem Löß und Hafenschlick
Author(s) -
Schröder Dietmar
Publication year - 1988
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19881510103
Subject(s) - art , humanities
Im Gebiet des Rheinischen Braunkohlentagebaues wurde die initiale Bodenentwicklung an 6–15 und 15–25 Jahre alten lehmig schluffigen aufgespülten Böden aus Löß untersucht. Im Raum Emden wurden dieselben Untersuchungen an 6, 17 und 28 Jahre alten aufgespülten Böden aus schluffig tonigem Hafenschlick durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse einer vergleichenden Betrachtung lauten wie folgt: Die Schlickböden haben höhere Ton‐ und Humusgehalte. In ihnen sind deshalb Austauschkapazität, bodenphysikalische und bodenbiologische Eigenschaften günstiger als in den Lößböden. Im Laufe der Zeit steigen bei beiden Böden die Austauschkapazität im Oberboden und die bodenbiologische Aktivität an. Die bodenphysikalischen Eigenschaften der Schlickböden verbessern sich im Zuge der Entwicklung deutlich, die der schluffigen Lößböden kaum. Ab welchem Entwicklungsstadium die Schlickböden als Seemarschen/Kleimarschen und die Lößböden als Pararendzinen klassifiziert werden sollten, bleibt zu diskutieren.

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