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Einfluß der Cl‐Ernährung auf Ertrag und Nitratgehalt von Spinat und Kopfsalat
Author(s) -
Hähndel R.,
Wehrmann J.
Publication year - 1986
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19861490307
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , gynecology , medicinal chemistry , medicine , biology
Durch gezielte Cl‐Ernährung konnte das zum Höchstertrag führende N‐Angebot bei Frühjahrsspinat von 250 auf 200 kg N/ha, bei Herbstspinat von 200 auf 150 kg N/ha vermindert werden, ohne daß es zu Ertragseinbußen kam. Das optimale Cl‐Angebot des Bodens (Cl‐Gehalt in 0–60 cm Bodentiefe + Cl‐Düngung) lag bei ca. 350 kg Cl/ha, wobei jedoch ein Cl‐Angebot in der Krume (0–30 cm) von ca. 300 kg Cl/ha nicht überschritten werden sollte, weil sonst Auflaufschäden auftreten können. Da die Böden der Versuchsstandorte zwischen 66 und 435 kg Cl/ha enthielten, waren unterschiedliche Cl‐Düngermengen erforderlich. Hierdurch wurde der Nitratgehalt bis zu 50% vermindert. Diese Abnahme im Nitratgehalt ist auf das um 50 kg N/ha verminderte N‐Angebot und auf eine verstärkte Reduktion des Nitrats zurückzuführen. Bei Kopfsalat führte zusätzliche Cl‐Düngung bereits bei einem N‐Angebot von nur 90 kg N/ha zum höchsten Kopfgewicht. Die Reduzierung des N‐Angebotes und die Verbesserung der Cl‐Versorgung bewirkten eine beträchtliche Abnahme im Nitratgehalt. Das Cl‐Angebot sollte 150 kg Cl/ha in der Bodenschicht 0–30 cm nicht überschreiten, weil Kopfsalat salzempfindlich ist.
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