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Einfluß der Mineralstoffversorgung auf die Prädisposition von Phaseolus vulgaris gegen Colletotrichum lindemuthianum (Sacc. et Magn.) Br. et Cav. I. Wirkung verschiedener Nährstoffe und des Blattalters auf die Symptomausprägung
Author(s) -
Drobny H. G.,
Hoffmann G. M.,
Amberger A.
Publication year - 1984
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19841470213
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , biology
In Hydrokulturen mit variierten Nährstofflösungen wurde der Einfluß der Mineralstoffernährung auf die Prädisposition von Phaseolus vulgaris (Sorte‚ Titan’) gegen den Erreger der Brennfleckenkrankheit ( Colletotrichum lindemuthianum ) Rasse K untersucht mit folgendem Ergebnis: 1. Die N‐Konzentration hatte von 2–12 mMol N/I kaum Einfluß auf die Stärke des Befalls, eine Erhöhung bis 52 mMol/I führte zu einem deutlichen Befallsanstieg. Konzentrationen von 5–10 mMol K zeigten wenig Effekt, mit der Erhöhung bis 50 mMol wurde die Prädisposition stark erhöht. 2. Calcium hatte einen deutlichen Einfluß auf die Symptomausprägung. Bei Verringerung der Ca‐Konzentration von 1.25–0.25 mMol Ca/I erfolgte ein Befallsanstieg, bei Erhöhung bis 10.25 mMol eine Befallsreduktion, letzteres allerdings nur bei hohem Befallsniveau infolge hoher N‐bzw. K‐Konzentrationen. 3. Die Wirkung des Angebotes an Mg, P und Fe blieb von geringer Bedeutung. 4. Bohnenblätter erreichen bei normaler N‐ und K‐Versorgung eine Altersresistenz gegen C. lindemuthianum ; sie wird durch hohe N‐ und K‐Konzentrationen verhindert. 5. Die Prädispositionsänderungen durch die N‐ und K‐Konzentration in Nährlösungen wurde bei 3 weiteren Sorten (‚Comtessa’, ‚Perry Marrow’, ‚Pizzaro’) bestätigt. Die Sorte, Wavero’erreichte bei sehr hoher Anfälligkeit keinen weiteren Befallsanstieg. 6. Die monogen‐bedingte Resistenz inkompatibler Kombinationen (‚Titan’/λ und‚ Titan’/δ) behielt bei N‐ oder K‐Überschuß ihre volle Wirkung.

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