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Stärkegehalte von Kartoffelknollen in Abhängigkeit von Kalium‐Ernährung und Knollenentwicklung
Author(s) -
Forster H.,
Beringer H.
Publication year - 1983
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19831460505
Subject(s) - physics , chemistry , art
In einem Gefäßversuch mit der Kartoffelsorte Saturna erhöhten sich mit steigender Kaliumdüngung die K‐Gehalte in der Knolle von 1,0 bis 2,6 % K in der Trockensubstanz. Gleichzeitig gingen die Stärkegehalte in der Knollenfrischmasse von 21 auf 15 % zurück. Der höchste Stärkegehalt in der Knollentrockensubstanz wurde mit 80 % in der mittleren K‐Düngungsstufe gefunden, bei der auch der höchste Stärkeertrag/Gefäß erzielt wurde. Der Verlauf der Stärkeakkumulation während des Knollenwachstums zeigte, daß bereits zur Blüte Unterschiede im Stärkegehalt von 69 % (K 1 ) bis 64 % in der Trockensubstanz (K 5 ) vorlagen. Die Rate der Stärkeakkumulation bis zur Schlußernte war allerdings praktisch in allen K‐Düngungsstufen gleich. Die K‐Ernährung scheint demnach das Speichergewebe in einem frühen Stadium zu beeinflussen, möglicherweise über einen unterschiedlichen Wasserhaushalt der Knolle.