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Wasser‐ und Elementtransport in einem Stagnogley am Hang der Bärhalde (Schwarzwald, Deutschland)
Author(s) -
Stahr K.,
Hädrich F.,
Gauer J.
Publication year - 1983
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19831460105
Subject(s) - physics , humanities , art
Der Wasserhaushalt dieses Stagnogleys ist bestimmt durch das perhumide und kühle Klima, die Verdichtung des Unterbodens und den massigen anstehenden Granit sowie durch die Lage am flachen Unterhang des Bärhaldekammes. Da die Wegfuhr des Sickerwassers gehemmt ist, tritt ein permanenter Hangwasserspiegel in ca. 55 cm Tiefe auf. Hang‐ und Sickerwassermenge verhalten sich wie 150:1. Trotz der hohen Zufuhren mit dem Hangwasser aus dem oberhalb gelegenen Podsolgebiet treten bei den meisten Hauptelementen große Verluste auf. Bei anderen Elementen (Al, Be, Si) werden Verluste des Oberbodens durch Zufuhren mit dem Hangwasser im Unterboden ausgeglichen oder übertroffen. Einzelne Spurenelemente (Pb, Zn) wurden von jeher akkumuliert, andere erst seit dem Anstieg der Immissionen (Cd, Co, Cu). Bei allen Elementen übertrifft der laterale den vertikalen Elementtransport um das 30‐ bis 400‐fache.