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N‐Wirkung von Rindergülle bzw. Jauche mit Dicyandiamid in Feldversuchen
Author(s) -
Amberger A.,
Gutser R.,
Vilsmeier K.
Publication year - 1982
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19821450402
Subject(s) - gynecology , chemistry , medicinal chemistry , medicine
In mehreren Feldversuchen auf tiefgründigen Lößböden wurde der Einfluß von DCD auf die N‐Wirkung von Rindergülle und Jauche zu Silomais, Zuckerrüben und Rasen geprüft. DCD hemmte die Nitrifikation des über Gülle bzw. Jauche zugeführten NH 4 ‐Stickstoffs und verminderte dadurch die Ein‐ bzw. Auswaschungsverluste erheblich. Gemessen am sogenannten „N min ‐Stickstoff” zu Vegetationsbeginn wird der in den Gülle‐bzw. Jauche + DCD‐Parzellen im Boden tatsächlich vorhandene Stickstoff unterbewertet. Der Zusatz von DCD in einer Aufwandmenge von 30 kg/ha zu Gülle bzw. 15–30 kg zu Jauche verbesserte in allen Fällen die N‐Wirkung der – zwischen August und November bzw. im April ausgebrachten Gülle sowie der im November ausgebrachten Jauche beträchtlich. Durch Einsatz des Nitrifikationshemmstoffes Dicyandiamid zu Gülle bzw: Jauche ist es somit möglich, den Abbau des Ammoniumstickstoffs in diesen organ. Düngemitteln –je nach Temperatur– über 2–4 Monate zu hemmen und diesen während der besonders auswaschungsgefährdeten vegetationslosen Zeit zu „konservieren”. Auf diese Weise kann die Ausnutzung des Güllestickstoffs durch die Folgefrucht erheblich verbessert werden.

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