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Die Veränderung von Huminsäuren in alkalischer Lösung
Author(s) -
Khairy A. H.,
Ziechmann W.
Publication year - 1981
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19811440409
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Unter den Bedingungen der konventionellen Huminstoffgewinnung mit Natronlauge werden fünf natürliche Huminsäuren chemisch verändert. Als Folgeprodukte konnten die drei Fraktionen “Fulvosäuren”, ‘Hymatomelansäuren’ und bei pH‐Werten um 2 eine wasserlösliche Fraktion gewonnen werden. Ihre Bildung erfolgt unmittelbar nach Einwirkung der Natronlauge und hängt von der Einwirkungszeit, der Natronlaugenkonzentration sowie systemimmanenten Umsetzungen ab. Die abweichende, differenzierte und reproduzierbare Produktion der Umsetzungsprodukte wird durch partiell rückläufige Reaktionen erklärt. Fulvosäuren und Hymatomelansäuren müssen daher Anteile von ‘Artefakten’ enthalten oder solche sein, da deren Entstehung während der Isolierung von Huminstoffen bei hohen bzw. höheren ph‐Werten erfolgt. Damit sollte die konventionelle Huminstoffgewinnung aus Böden, die sich im alkalischen, dann sauren pH‐Bereich vollzieht, stets von Versuchen begleitet werden, die über die Bildung von ‘Fulvosäuren’ und ‘Hymatomelansäuren’ als Artefakte während der Gewinnungsprozedur Auskunft geben.

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