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Einfluß von K‐Ernährung und Mehltaubefall auf den N‐Haushalt von Sommergerste während des Kornwachstums
Author(s) -
Beringer H.,
Koch K.
Publication year - 1980
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19801430410
Subject(s) - physics , gynecology , chemistry , biology , microbiology and biotechnology , horticulture , medicine
In einem Nährlösungsversuch mit 0,4 (KJ und 4,0 mval K/1 (K 2 ) wurde die Sommergerstensorte „Aramir” angezogen. Die Hälfte der Gefäße war einer natürlichen Mehltauinfektion ausgesetzt, die übrigen Pflanzen wurden durch Fungizidbehandlung mehltaufrei gehalten. Der Mehltaubefall der unbehandelten Pflanzen war deutlich, bei K 2 ‐aber viel geringer als bei K 1 ‐Pflanzen. Entsprechend lag der Kornertrag zur Vollreife bei K 1 um 18% und bei K 2 um 15% niedriger als bei den Kontrollpflanzen. Bei den Mehltau‐befallenen Pflanzen konnte durch eine bessere K‐Ernährung der Kornertrag in der Vollreife von 87 auf 169 g, bei den Fungizid‐behandelten Kontrollpflanzen von 106 auf 199 g/Gefäß gesteigert werden. Zur Interpretation der K‐Wirkung auf die Verminderung des Mehltaubefalls wurde zur Blüte für 3 Tage 15 N über die Wurzel angeboten und dessen Metabolisierung bis zur Vollreife der Körner untersucht. K 2 ‐Pflanzen nahmen mehr 15 N auf und bauten diesen kurzfristig starker in Blattproteine ein. Infolge des höheren Ertragspotentials bei K 2 erfolgte anschließend allerdings eine stärkere Proteolyse in den Blättern und 15 N‐Verlagerung in die Körner. Der den Mehltaubefall vermindernde Effekt einer ausreichenden K‐Versorgung scheint mehr in einer allgemeinen Wachstumsförderung als in einer Stimulierung spezifischer Abwehrreaktionen zu liegen.

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