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Die Wirkung von ausgefaultem Klärschlamm auf den Stoffwechsel 3jähriger Fichten und Kiefern
Author(s) -
Aguinagalde Itziar,
Hüser R.
Publication year - 1980
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19801430103
Subject(s) - chemistry
In einem Gefäßversuch mit 3jährigen Fichten und Kiefern führte die Faulschlammeinmischung (4 % TS) in einem Sandboden zu vermindertem Wuchs und verminderter Substanzproduktion. Erhöht wurden in den neugebildeten Nadeln die Gehalte an N, Ca, Mg, Zn, bei hoher Schlammgabe auch an P, während die Manganwerte abnahmen, bei der Fichte auch die K‐Gehalte. Im Stoffwechsel war deutlich eine verstärkte N‐Deponie in Form von Arginin meßbar. Die Produktion von organischen Säuren und in weiterer Folge die Biosynthese von Polyhydroxyphenolen wurde gebremst. Letale Wirkungen waren hieraus nicht abzulesen. Sie sind eher im Wasserhaushalt der Pflanzen, d. h. in Ionenwirkungen zu suchen. Hierfür spricht die auffallend starke Verengung des K/Ca‐Verhältnisses bei sehr hohen Ca‐und niedrigen K‐Gehalten sowie die Anreicherung von Prolin. Die Fichte reagierte auf die vermehrt angebotenen Nährelemente mit stärkerer Aufnahme als die Kiefer. Die Kiefer andererseits vertrug die Schlammzufuhr schlechter, so daß auch bei geringerer Klärschlammgabe schon Pflanzen abstarben.

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