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Unterschiede von Toneigenschaften in Tonstein der fränkischen Lias‐ und Doggerlandschaften und ihren Böden
Author(s) -
Niederbudde E.A.
Publication year - 1979
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19791420204
Subject(s) - chemistry , geology , humanities , art
Die Pelosole und Pseudogleye aus den Sedimenten Amaltheenton (Lias δ), Posidonienschiefer (Lias α) und Opalinuston (Dogger æ) im Vorland der Frankenalb wurden mit Hilfe von 16 Eigenschaften getrennt, nämlich mit sieben Körnungsdaten und neun chemischen Daten, die tonmineralspezifische Eigenschaften darstellen. Bei den Versuchen, mit Hilfe der multivariaten Diskriminanzanalyse die Sedimente untereinander und das Solum von den Sedimenten zu trennen, waren acht Eigenschaften für die Unterscheidung des Gesamtprobenmaterials in verschiedene Gruppen wichtig. Eigenschaften mit großer Trennqualität waren die effektiven Pufferkapazitäten für K (BCKe in mval/100 g Boden und 100 g Ton/M 1/2 ), die K‐Fixierung (mg K/100 g Boden und 100 g Ton) und das labile Kalium (mval K/100 g Boden). Das mobile K (ARo in M 1/2 ) war bei allen Trennungen wie Solum von Sediment, Solum von Solum und Sediment von Sediment bedeutsam. Die Pseudogleye wurden am signifikantesten von den Sedimenten Amaltheenton und Opalinuston getrennt. Außerdem konnten die Pelosole sehr gut von den Sedimenten Amaltheenton und Opalinuston einerseits und Posidonienschiefer andererseits getrennt werden. Die statistisch gesicherte Zunahme der BCKe und die Abnahme von ARo geben ebenso wie einige Röntgenbeugungsdiagramme zu erkennen, daß in den Pseudogleyen aus Amaltheen‐ und Opalinuston und den Pelosolen aus Posidonienschiefer aufweitbare Formen von 2:1‐Mineralen entstanden sind.

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