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Die Beeinflussung der Bodenlösung durch Saugkerzen aus Ni‐Sintermetall und Keramik
Author(s) -
Hetsch W.,
Beese F.,
Ulrich B.
Publication year - 1979
Publication title -
zeitschrift für pflanzenernährung und bodenkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.644
H-Index - 87
eISSN - 1522-2624
pISSN - 0044-3263
DOI - 10.1002/jpln.19791420105
Subject(s) - chemistry
Im Labortest wurde durch Perkolation unterschiedlich konzentrierter Bodenlösungen bei pH‐Werten um 4.0 die Einwirkung des Saugkerzenmaterials (Keramik, Ni‐Sintermetall) auf die chemische Zusammensetzung der Bodenlösung geprüft. Bei Konditionierung durch Perkolieren großer Mengen einer der Bodenlösung entsprechenden Lösung, die hinsichtlich AlOHSO 4 nicht übersättigt sein darf, sowie Ablauf einer weiteren Konditionierungsphase nach Einbau können P 80‐Kerzen zur Konzentrationsermittlung von H, Na, K, NH 4 , Ca, Mg, Mn, Al, S, Cl, NO 3 , aber nicht von P verwendet werden. Bei Konzentrationsänderungen treten umso stärkere Konzentrations‐Verschmierungen auf, je geringer die perkolierenden Lösungsmengen sind. Die Ni‐Sinterkerzen haben so gravierende Nachteile (Abnahme der Durchlässigkeit, unzureichende Resistenz gegenüber sauren Lösungen, größere Variabilität zwischen einzelnen Kerzen), daß sie nur bedingt (z.B. für Na, K, Ca, S) einsetzbar sind. Die Saugkerzen Typ Czeratzki entsprechen im wesentlichen den P 80‐Kerzen. Sie sind aber nur brauchbar, wenn bei nicht allzu stark variierender Zusammensetzung der Außenlösung hohe Wassermengen extrahiert werden können.

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