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DNS‐Stoffwechsel einer temperatursensitiven filamentösen Mutante von Bacillus subtilis SB 19
Author(s) -
Schröder D.,
Mach Hiltraut,
Mach F.
Publication year - 1977
Publication title -
zeitschrift für allgemeine mikrobiologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.58
H-Index - 54
eISSN - 1521-4028
pISSN - 0044-2208
DOI - 10.1002/jobm.19770170708
Subject(s) - microbiology and biotechnology , physics , biology
Die temperatursensitive filamentöse Mutante ts 33‐6 von B. subtilis SB 19 zeichnet sich durch unterschiedliches Teilungsvermögen bei restriktiver und permissiver Temperatur aus (30 °C Kurzstäbchen, 46 °C Filamente). Sie verfügt unter restriktiven Verhältnissen (46 °C) über einen funktionsfähigen Replikationsmechanismus. Die während der Sporenkeimung bei 45 °C begonnene DNS‐Replikation kann auch unter restriktiven Temperaturbedingungen beendet werden Kurzzeitige Beeinflussung gekeimter Sporen durch Inkubation bei 48 °C und anschließender shift down zu 46 °C verändern den DNS‐Syntheseablauf, verhindern jedoch die Filamentbildung nicht Teilungsinduktion durch Temperaturwechsel von 46 °C zu 30 °C ist mit gesteigerter DNS‐Synthese gekoppelt. Gegenüber einer bei 46 °C verbleibenden Kontrolle verstärkt sich die DNS‐Syntheseaktivität Die DNS‐Synthese nach Temperaturerniedrigung läuft unabhängig von der Proteinsynthesehemmung durch Chloramphenicol ab. Auch bei blockierter RNS‐Synthese in aminosäurefreiem Medium ist die DNS‐Replikation möglich. Lediglich Mitomycin C in geeigneten Konzentrationen hemmt bzw. beeinflußt die DNS‐Replikation nach shift down.

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