z-logo
Premium
Untersuchungen zur Darstellung von Desoxyzucker‐Steroidglycosiden
Author(s) -
Thiem Joachim,
Köpper Sabine,
Schwentner Jens
Publication year - 1985
Publication title -
liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0170-2041
DOI - 10.1002/jlac.198519851105
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , digitoxigenin , stereochemistry , glycoside
In stereoselektiven Reaktionen lassen sich die Glycale 1 , 2 und 8 mit Cholesterin sowie Digitoxigenin nach dem N ‐Iodsuccinimid‐Verfahren zu den 2‐Desoxy‐2‐iod‐α‐glycosiden 3 , 4 , 5 und 9 kondensieren. Bei den langsamen Umsetzungen treten die direkten N ‐Iodsuccinimidaddukte wie z.B. 6 als Nebenprodukte auf. In Butanon reagiert 11 nur teilweise zu den erwarteten Glycosiden 12 bzw. 13 , bevorzugt bilden sich die Hex‐2‐enopyranoside 17 bzw. 18 , die auch durch Ferrier‐Umlagerung gewonnen werden können. Ihre Strukturen werden spektroskopisch sowie durch Hydrierung (zu 20 ) bewiesen. Durch hydrierende Iodabspaltung lassen sich die Cardenolidglycoside 10 , 14 und 15 erhalten. Die säurekatalysierte Glycosylierung von Triacetyldigitoxose 21 mit Digitoxigenin führt bei Ausbeuten von maximal 50% zu den α‐ und β‐Anomeren 10 und 25 im Verhältnis ca. 2:3. Höhere Temperaturen steigern den relativen Anteil an β‐Komponente bei stark fallenden Ausbeuten. Die Glycosylierung von Acetobromdigitoxose 22 mit unterschiedlichen Silbersalzen ergibt ebenfalls bei Ausbeuten von ca. 50% Anomerenverhältnis von α:β = 2:3.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom