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Dimere Naphthochinone, XIV. Zwischenstufen der cyclo ‐Trimerisierung von Naphthochinon: Synthese von Hydroxyhepta[2.2.2]starphenchinonen
Author(s) -
Laatsch Hartmut
Publication year - 1985
Publication title -
liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0170-2041
DOI - 10.1002/jlac.198519850322
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Dehydrierung von Hepta[2.2.2]starphen‐5,6,11,12,17,18‐hexaol ( 3a ) mit einem Moläquivalent 1,4‐Naphthochinon ( 1 ) führt fast quantitativ zu blaugrünem 5,12,17,18‐Tetrahydroxyhepta‐[2.2.2]starphen‐6,11‐chinon ( 4 ). Oxidation von 3a mit zwei Moläquivalenten 1 liefert dagegen statt des erwarteten Dichinons 5 ein 4 / 6 ‐Gemisch. Aus dem gelben Tetraacetat 7b von 4 erhält man durch gezielte regioselektive Entacetylierung das blaue Triacetat 7c , das blaugrüne Diacetat 9 , sein Isomeres 11 und unter Umlagerung rotes 14a . Ammonium‐cer(IV)‐nitrat oxidiert 7c zum Diacetat 8a des gesuchten Zwischenproduktes 5 der 3a ‐Dehydrierung. Silberoxid überführt 9 in das grüne Dichinon 10a und 11 in das violette Dichinon 12a , die sich in Pyridin unter Acylwanderung in 8a umlagern. Die Farben der Chinone lassen sich durch Donor‐Acceptor‐Wechselwirkungen erklären.