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Mehrstufige reversible Redoxsysteme, XL. ω,ω′‐Biazulenylpolyene: Voltammetrie und HMO‐Energien
Author(s) -
Hünig Siegfried,
Ort Burkhard
Publication year - 1984
Publication title -
liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0170-2041
DOI - 10.1002/jlac.198419841206
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Voltammetrische Daten isomerer Biazulenylethylene zeigen, daß die Lage der Potentiale und die Reversibilität des Elektronentransfers drastisch von den Verknüpfungspositionen abhängen. Nur bei 1,1′‐Verknüpfung ( 2 .1, 3 .1, 4 .1) gelingt zweistufige reversible Reduktion und Oxidation. Diese Kohlenwasserstoffe können also in fünf Oxidationsstufen existieren. Vinylenbrücken in 4,4′‐ und 6,6′‐Stellung ( 5 bzw. 6 und 7 ) erlauben reversible zweistufige Reduktion. “Gemischte” Verknüpfung [1,4′( 8 ), 1,6′ ( 9 )] führt zu thermodynamisch besonders stabilen Radikalanionen bei gestörter Konjugation. Vinyloge einer Reihe zeigen die übliche lineare Korrelation von n mit 1/lg K SEM . Das elektrochemische Verhalten entspricht weitgehend den HOMO‐ und LUMO‐Energien der Biazulenylpolyene, die mit Azulen ( 1 ) und den Binaphythylethylenen 13 und 14 verglichen werden.