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Präparative Aspekte der aus β‐Dicarbonylverbindungen synthetisierbaren 1,3‐Dithiolane
Author(s) -
Stahl Ingfried,
Schramm Berthold,
Manske Rainer,
Gosselck Jürgen
Publication year - 1982
Publication title -
liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0170-2041
DOI - 10.1002/jlac.198219820617
Subject(s) - dithiolane , chemistry , medicinal chemistry
Aus 1,2‐Ethandithiol ( 1 ) und den β‐Dicarbonylverbindungen 2 werden die 1,3‐Dithiolane 3 erhalten, die regioselektiven Reaktionen an der noch freien Carbonylfunktion zugänglich sind. So lassen sich die Derivate der β‐Ketocarbonsäureester zu den Carbonsäuren 4 hydrolysieren, die bei der Veresterung mit den Alkanolen 5 die estergruppenmodifizierten 1,3‐Dithiolane 3 liefern. Einwirkung von Trimethyloxonium‐tetrafluoroborat ergibt die Monodithiolaniumsalze 6 , die bei der Hydrolyse rasch in 2 und die Vinylthioether 8 zerfallen. Umsetzung von 3 mit den Grignardreagenzien 10 ergibt die 2‐(2‐Hydroxyalkyl)‐1,3‐dithiolane 11 . Dethioacetalisierung von 11 mit HgO/BF 3 führt zu den β‐Hydroxyketonen 12 . Die Rückspaltung von 3 zu 2 gelingt nur in mäßigen Ausbeuten. — Schließlich wird noch die Darstellung des empfindlichen Silylenolethers 13 aus 3g beschrieben.
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