Premium
Orthoamide, XXVIII. Untersuchungen in der Reihe der Amidderivate der Orthooxalsäure, I
Author(s) -
Kantlehner Willi,
Dinkeldein Udo,
Bredereck Hellmut
Publication year - 1979
Publication title -
liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0170-2041
DOI - 10.1002/jlac.197919790909
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , carbenium ion , catalysis , organic chemistry
N,N,N′,N′ ‐Tetramethyloxamid ( 4 ) wird durch Trimethyloxonium‐tetrafluoroborat ( 2a ) an einem Carbonylsauerstoff alkyliert. Das dabei entstehende Dimethylamino(dimethylaminocarbonyl) methoxycarbenium‐tetrafluoroborat ( 5a ) setzt sich mit Dimethylamin zu Bis(dimethylamino)(dimethylaminocarbonyl)carbenium‐tetrafluoroborat ( 7 ) um, das durch weiteres Oxoniumsalz 2a nur noch unvollständig alkyliert wird. Die N,N ‐Dialkyl(triethoxy)essigsäureamide 12 , die aus Triethoxyessigsäure‐ethylester ( 11 ) und sekundären Aminen in Gegenwart katalytischer Mengen Natrium zugänglich sind, setzen sich mit Triethyloxonium‐tetrafluoroborat ( 2b ) unter Abbau der Orthoesterfunktion um zu den (Dialkylamino)ethoxy(ethoxycarbonyl)carbenium‐tetrafluoroboraten 14a ‐ c . Nur Triethoxyessigsäurepyrrolidid ( 12b ) konnte mit 2b in Ethoxy(1‐pyrrolidinyl)(triethoxymethyl)carbenium‐tetrafluoroborat ( 13a ) übergeführt werden. Die Salze 14a , b reagieren mit Natriummethylat zu den Amidderivaten 17a, b der Semiorthooxalsäure. Bei der analogen Umsetzung von 13a mit Natriumethylat wurde das Pyrrolididderivat 18 der Bis(ortho)oxalsäure erhalten.