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Circulardichroismus, LXXIII. Chiroptische Eigenschaften cyclischer Anhydride
Author(s) -
Gross Manfred,
Snatzke Günther,
Weßling Bernhard
Publication year - 1979
Publication title -
liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0170-2041
DOI - 10.1002/jlac.197919790714
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , medicinal chemistry , polymer chemistry
Cyclische Anhydride zeigen zwei bis vier Cotton‐Effekte unterhalb von 260 nm. Mit Hilfe der qualitativen MO‐Theorie lassen sich Voraussagen über den Zusammenhang zwischen absoluter Konformation und Vorzeichen der ersten beiden CD‐Banden für solche Anhydride mit inhärent achiralem und inhärent chiralem (C2‐Symmetrie) Chromophor ableiten. Bei ersteren haben die beiden längstwelligen CD‐Banden gleiches Vorzeichen, dafür gilt die Sektorregel mit 12 Sektoren der Abbildung 5. Für den Anhydridchromophor mit C 2 ‐Symmetrie gilt eine Helizitätsregel: Ein negativer Interplanarwinkel zwischen den beiden Ebenen der C = O‐Gruppen führt zu einem negativen Cotton‐Effekt um 240 nm und zu einem positiven um 220 nm.

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