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Zur Umpolung der Carbonylreaktivität; Deprotonierung von Ketenthioacetalen zu 1,1‐dithiosubstituierten Allyl‐ und Pentadienyllithiumverbindungen sowie deren Reaktionen mit Elektrophilen
Justus Liebigs Annalen Der ChemiePeer ReviewedSeebach Dieter +11977Journals
Die Begriffe H n ‐Abstraktion, sowie E n ‐ und N n ‐Angriff an Carbonylderivaten werden definiert. Bei Carbonylverbindungen sind normalerweise H 2,4 …‐Abstraktion, E 2,4 …‐ und N 1,3 …‐Angriff typisch (Schema 1). Carbonylderivate vom Typ A (Schema 2) zeigen dagegen eine Reaktivitätsumpolung. Dies wird hier an den Beispielen der H 3 ‐Abstraktion (durch Butyllithium oder Lithiumdiisopropylamid in THF mit Hexamethylphosphorsäuretriamid, 1 → 2 ) und H 5 ‐Abstraktion (5 → 6) aus Ketenthioacetalen mit anschließenden Alkylierungen der erhaltenen Lithiumorganyle zu den Produkten 7 und 9 unter E 1 ‐Angriff demonstriert. Hydrolyse zu den α, β‐ungesättigten Ketonen 14 ist der letzte Schritt der in Schema 3 angegebenen synthetisch nützlichen Reaktionsfolge.

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