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1,3‐Dipolare Cycloadditionen, 84. Additionen mit Chinolinium‐, Isochinolinium‐ und Phenanthridinium‐ N ‐imid 2)
Author(s) -
Huisgen Rolf,
Grashey Rudolf,
Krischke Roland
Publication year - 1977
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197719770316
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Anstelle der im Titel genannten Betaine erhält man Dimere vom Hexahydrotetrazin‐Typ 6 , 8 und 9 , wenn man die Aminierungsprodukte aus Chinolin, Isochinolin und Phenanthridin mit Hydroxylamin‐ O ‐sulfonsäure alkalisch aufarbeitet. Obwohl die monomeren zwitter‐ionischen N ‐Imine nicht direkt im Dissoziationsgleichgewicht nachweisbar sind, verhalten sich die Lösungen so, wie man es für die aromatischen Azomethinimine als 1,3‐Dipole erwartet. Die Cycloadditionen an Propiolsäureester, Acetylendicarbonsäureester und Phenylpropiolsäureester ergeben bei 6 , 8 und 9 Derivate des Pyrazolochinolins, ‐isochinolins bzw. ‐phenanthridins; in einigen Fällen werden die um 2H reicheren [1:1]‐Addukte isoliert. Isochinolinium‐2‐imid ( 7 ) addiert sich auch an Zimtsäureester, Mesityloxid, Diphenylthioncarbonat und Phenylthiocyanat. Dagegen führt die Einwirkung von Cyanameisensäureester, Chlorameisensäureester, Phenylisocyanat und Chlorcarbonylessigsäureester auf das dimere Isochinolinium‐ N ‐imid 9 zu den zwitterionischen N ‐Acylierungsprodukten des monomeren N ‐Imids. Die Reaktivität der heteroaromatischen N ‐Imide und ihrer Dimeren wird diskutiert.

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