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Additionen von Di‐tert.‐butylzink an Olefine
Author(s) -
Lehmkuhl Herbert,
Olbrysch Otto
Publication year - 1975
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197519750615
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , alkene , organic chemistry , catalysis
Di‐tert.‐butylzink ( 1 ) addiert sich zwischen – 20 und +75°C an 1‐Alkene und 1,3‐Diolefine. Mit Äthylen ( 2 ) entstehen Bis(3,3‐dimethylbutyl)zink ( 9 ), mit Propen ( 3 ), Isobuten ( 4 ) und mit 1‐Octen ( 5 ) (unter Metalladdition an C‐2) die [1:1]‐Addukte 15, 23 bzw. 17 sowie aus diesen nach Hydrolyse die Kohlenwasserstoffe 16, 24 bzw. 18 . Das Ausmaß der Addition des Metalls an das C‐1 ist bei 3 und 5 nur etwa 1–2%. Mit Butadien ( 8 ) reagiert 1 bei einem Molverhältnis von 2:1 bei ca. –20 bis 10°C zu Bis(5,5‐dimethyl‐2‐hexenyl)zink ( 27 ), das als cis‐trans ‐Gemisch (ca. 1:2) Vorliegt. Mit einem größeren Überschuß an 8 werden zwischen 20 und 40°C mehr als 1 mol Butadien pro Zn–C‐Bindung addiert. Nach Hydrolyse wird u. a. 3,6,6‐Trimethyl‐4‐vinyl‐1hepten ( 31 ) erhalten. Mit Styrol ( 6 ) entstehen nur bei ca. 15°C [1:1]‐Addukte, sonst Gemische von Phenylalkanen und ‐alkenen 36, 38 und 34 neben Styrolpolymerisaten; 70–90% des eingesetzten Zn fallen als Metall aus.

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