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Elektrochemische Synthesen organischer Metallverbindungen, VII. Elektrosynthese von Alkoholaten und Acetylacetonaten des Eisens, Kobalts und Nickels
Author(s) -
Lehmkuhl Herbert,
Eisenbach Wilhelm
Publication year - 1975
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197519750410
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Durch eine neue elektrochemische Synthese lassen sich Alkoholate, Phenolate und Acetylacetonate des zweiwertigen Eisens, Kobalts und Nickels aus H‐aciden Verbindungen mit als Anode verwandtem kompaktem Metall darstellen. Die Produkt‐ und Stromausbeuten liegen für die Äthanolate 4‐6 , die n‐Butanolate 7‐9 , Kobalt(II)‐phenolat (13) und die Acetylacetonate 14‐16 der zweiwertigen Metalle zwischen 85 und 100%. Kobalt(II)‐tert butanolat (II) , Eisen(II)‐ und Kobalt(II)‐methanolat ( 1 bzw. 2 ) lassen sich in guter, Eisen(II)‐ tert.‐butanolat (10) läßt sich in mäßiger Ausbeute isolieren. Kathodisch entsteht Wasserstoff. Bei der Herstellung von Nickel(II)‐methanolat (3) überwiegt die Metallabscheidung (70% ). Als Elektrolyte dienen Alkohol‐ oder Tetrahydrofuranlösungen von Alkali‐ oder Tetraalkylammoniumhalogeniden oder deren Mischungen mit Lithiumperchlorat. Für die Synthese der Acetylacetonate eignen sich auch Natriumchlorid‐Lösungen in Wasser/Alkohol‐Gemischen. Ein Teil des Acetylacetons wird durch den kathodisch gebildeten Wasserstoff hydriert. ‐ Es werden Elektrolysezellen mit rotierenden Kathoden und mit während der Elektrolyse nachschiebbaren oder ergänzbaren Metallanoden für kontinuierliche Verfahrensweisen beschrieben. ‐ Durch Reaktion mit Sauerstoff während der Elektrolyse lassen sich auch die Acetylacetonate 17 und 18 des dreiwertigen Eisens bzw. des Kobalts erhalten.

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