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Ramanspektroskopie und Molekülstruktur, VII 1) Infrarot‐, Raman‐ und Photoelektronenspektrum des Hexamethyl‐Dewarbenzols; Normalkoordinatenberechnung und Untersuchung der π‐Elektronen‐Wechselwirkung a)
Author(s) -
Bougeard Daniel,
Schrader Bernhard,
Bleckmann Paul,
Plesser Theodor
Publication year - 1974
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197419740114
Subject(s) - chemistry , crystallography , physics
Die Frequenzen und Formen sämtlicher Schwingungen des Hexamethyl‐Dewarbenzols wurden berechnet. Diese Frequenzen stimmen, bei einer mittleren Abweichung von 1.3 %, mit den im Infrarot‐ und Ramanspektrum gemessenen überein. Die bei der Berechnung ermittelten Kraftkonstanten zeigen keine Auswirkung der “Ringspannung” des Moleküls. Einige Kraftkonstanten weichen jedoch von den erwarteten Werten ab. Die aus den Kraftkonstanten nach Siebert 9) ermittelte Bindungsordnung der zentralen C 1 C 4 ‐Bindung beträgt 0.87 und die der CC‐Bindungen 1.64, ohne daß die Bindungsordnung der benachbarten Einfachbindungen wesentlich von 1 abweicht. – Das Photoelektronenspektrum des Hexamethyl‐Dewarbenzols zeigt eine Aufspaltung der Ionisationspotentiale der π‐Elektronen um 0.41 eV, diese ist auf die gleichzeitige direkte Wechselwirkung der n‐Orbitale durch den Raum und durch Kopplung mit dem zentralen (C 1 C 4 )‐σ‐Orbital zurückzuführen. Wir sind der Meinung, daß der zuletzt genannte Mechanismus überwiegt und zu einer “invertierten” Ordnung der Energie der π‐Orbitale führt.

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