z-logo
Premium
Untersuchungen an Diazoverbindungen und Aziden, XIX. Über das 5‐Amino‐1,2,3‐triazol ⇌ 2‐Diazoalkanamidin‐Gleichgewicht
Author(s) -
Himbert Gerhard,
Regitz Manfred
Publication year - 1973
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197319730912
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die 1‐Alkinylamine 1 und 6 addieren Sulfonylazide zu (1:1)‐Addukten, die entweder als 5‐Amino‐1,2,3‐triazole 2, 3, 7 oder aber als 2‐Diazoalkanamidine 4, 5, 8 kristallisieren. In CDCl 3 stellen sich im allgemeinen NMR‐spektroskopisch bestimmbare Gleichgewichte beider Isomerer ein ( 2 ⇌ 4, 3 ⇌ 5, 7 ⇌ 8 ; (siehe Tab. 1, 3 und 4), deren Lage von den Resten R 1 und R 2 sowie den Aminsubstituenten abhängt. Vor allem der Einfluß der Sulfonylreste R 2 wurde eingehend untersucht. Substituenten mit +M‐ und +I‐Effekt begünstigen das Triazol, solche mit – M‐ und –I‐Effekt das Diazoisomere. N ‐(1‐Propinyl)phenothiazin ( 9 ) addiert Sulfonylazide zu den nicht isomerisierungsfähigen Triazolen 11 . Unabhängig von der Struktur der kristallinen Isomeren reagieren die Addukte mit Triphenylphosphin zu Triphenylphosphoranylidenhydrazonoalkanamidinen 12a – s . Ungewöhnlich verläuft die Umsetzung von 2f und h mit ätherischem Chlorwasserstoff: Über die offenkettigen Isomeren 4f und h entstehen die 2‐ und 3‐Chlorpropionamidine 17a, b und 18a, b . Letztere werden offenbar durch nucleophile Addition von Chlorwasserstoff an entsprechende Acrylamidine (z. B. 15 ) gebildet.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here
Accelerating Research

Address

John Eccles House
Robert Robinson Avenue,
Oxford Science Park, Oxford
OX4 4GP, United Kingdom