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Ein Beitrag zur Darstellung von Alkyl‐cycloheptadienen: Synthese von Ectocarpen und seinen Homologen
Author(s) -
Jaenicke Lothar,
Akintobi Timothy,
Marner FranzJosef
Publication year - 1973
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197319730804
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Ectocarpen ( 1 ), der Androgameten‐Lockstoff der Braunalge Ectocarpus siliculosus , ist ( S )‐ all ‐ cis ‐1‐(1‐Butenyl)‐2,5‐cycloheptadien. Es läßt sich durch Cope‐Umlagerung aus cis ‐ und trans ‐2‐( cis ‐1,3‐Hexadienyl)‐1‐vinylcyclopropan ( 2 ) darstellen. Die Synthese einiger an C‐1 aliphatisch substituierter 2,5‐Cycloheptadien‐Derivate aus 2‐Vinylcyclopropylaldehyd durch Wittig‐Reaktion und anschließende Valenzisomerisierung wird beschrieben. Die cis/trans ‐ Isomeren der Divinylcyclopropan‐Zwischenstufe gehen die Umlagerung zum Cycloheptadien‐System bereits unterhalb Raumtemperatur ein; die cis/cis ‐Isomeren benötigen wegen sterischer Hinderung höhere Temperaturen. Die trans/cis ‐ und trans/trans ‐Isomeren erfordern die höchsten Temperaturen, da vermutlich eine Umwandlung zur cis ‐Verbindung vorgelagert ist. Eine höher ungesättigte Seitenkette labilisiert die Divinylcyclopropan‐Verbindungen.