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Elektrochemische Synthesen metallorganischer Verbindungen, VI 1) Cycloolefin‐Nickel‐Komplexe durch elektrochemische Reduktion
Author(s) -
Lehmkuhl Herbert,
Leuchte Wolfgang,
Eisenbach Wilhelm
Publication year - 1973
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197319730417
Subject(s) - nickel , chemistry , medicinal chemistry , organic chemistry
Es werden Elektrolytsysteme in THF, Pyridin und DMF beschrieben zur Herstellung von Nickel(0)‐Komplexen durch elektrochemische Reduktion von Mischungen aus Nickel(II)‐Verbindung und Komplexbildner (Cycloolefin, Diolefin, tert.‐Phosphin). Aus Nickelanoden und Cyclooctatetraen gelingt in DMF die Synthese von Cyclooctatetraen‐nickel ( 1 ) und Bis‐(cyclooctatetraen)nickel ( 2 ). Ohne die Trennung von Anoden‐ und Kathodenraum durch ein Diaphragma können Bis(cyclooctadien)nickel ( 3 ) und Tetrakis(triphenylphosphin)nickel ( 5 ) durch Reduktion von Nickelacetylacetonat in Pyridin mit Aluminiumanoden in guten Ausbeuten gewonnen werden. Für die Synthese von all‐trans ‐1,5,9‐Cyclododecatrien‐nickel ( 4 ) empfiehlt sich die Verwendung eines Diaphragmas. Ohne Isolierung definierter Verbindungen ist die elektrochemische Synthese von Nickelkatalysatoren möglich, die – je nach Bedingungen – Butadien in cyclische Dimere oder Trimere verwandeln. Die elektrochemischen Reaktionsmechanismen werden auf der Basis der polarographischen Daten diskutiert.

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