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Langkettige Carbonsäureester: Schmelzpunkte, Regeln für das Auftreten des Vertikaltyps der Kristallstruktur, Inkremente des großen Netzebenenabstandes
Author(s) -
Marosi Laszlo,
Schlenk Wilhelm
Publication year - 1973
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197319730408
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die von Aleby und Mitarbeitern gefundene Regel für das Auftreten des vertikalen Typs der Gitterstruktur bei Estern geradzahliger Fettsäuren wurde bestätigt. – Ester ungeradzahliger Fettsäuren kristallisieren dann nach diesem Typ, wenn der Alkylrest 1, 2 oder 3 Kohlenstoffatome mehr, oder 4 oder 5 Kohlenstoffatome weniger enthält als der Acylrest. — In den untersuchten Schmelzpunktkurven der Ester von 9 geradzahligen und 7 ungeradzahligen Fettsäuren kommt die Ähnlichkeit dieser Kurven zum Ausdruck, wenn als Abszisse die Differenz der Zahl der Kohlenstoffatome im Alkyl‐ und Acylrest gewählt wird. Bei homologen Dialkylestern von ω,ω′‐Dicarbonsäuren und homologen Difettsäureestern von ω,ω′‐Diolen liegen die Scharen der Schmelzpunktkurven konform übereinander, wenn als Abszisse die volle Zahl der Kohlenstoffatome im Alkyl‐ oder Acylrest eingesetzt wird. – Der große Netzebenenabstand in Fettsäureestern, Dicarbonsäureestern und Diolestern mit vertikalem Strukturtyp erwies sich als exakt lineare Funktion der Zahl der Kohlenstoffatome im Ester. Er wurde aufgegliedert in die Inkremente der C,C‐Bindung (1.26 5 Å), das Inkrement der COC‐Bindung (2.59 Å) und den auf die lange Achse des Kristalls projizierten zwischenmolekularen Abstand (2.67 Å).

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