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Über die Reaktion der Quartärsalze von 2‐Chlor‐Heterocyclen mit aromatischen Aminen und Phenolen
Author(s) -
Dimroth Karl,
Severin Kay
Publication year - 1973
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.197319730304
Subject(s) - medicinal chemistry , chemistry
N‐Alkyl‐2‐chlor‐substituierte Benzimidazolium‐, 3 H ‐Indolium‐, Benzthiazolium‐ und Chinolinium‐tetrafluoroborate 1 werden stets durch das Heteroatom X von Nucleophilen wie Phenolen, Thiophenolen oder N ‐Alkylanilinen angegriffen, wobei die Salze 3 entstehen. N,N ‐Dialkylanilin reagiert nicht mit dem Benzimidazoliumsalz, wird jedoch von den Salzen der drei anderen Basen unter Bildung von 4 mit einer CC‐Bindung zwischen C‐2 des Heterocyclus und C‐4 des N,N ‐Dimethylanilins angegriffen. Eine “Umkupplung” der CX‐Bindung von 3 zu einer CC‐Bindung nach Type 4 in Analogie zur Chemie aromatischer Diazoverbindungen wird nicht beobachtet. Jedoch gelingt der Austausch eines O‐ durch einen N‐Substituenten. Mit Brenzkatechin wurde das Spiran 5 erhalten. Die dargestellten Salze liefern überraschenderweise gute Massenspektren mit größtenteils hohen Molekülpeaks. Die Zerfallsprodukte geben insbesondere in der Phenolreihe interessante Aufschlüsse über ihre Stabilität.

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