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p ‐Chinone mit Mercaptoacetamid‐Gruppierungen
Author(s) -
Oediger Hermann,
Joop Normann
Publication year - 1972
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19727580102
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Die Dihalogenchinone 1 reagieren mit Mercaptoessigsäure 2 in Pyridin zu den Dihydroxy‐arylendimercapto‐diessigsäuren 3 , die ohne Isolierung mit Acetanhydrid in die Dilactone 4 übergeführt werden. Die Verbindungen 4 addieren primäre oder sekundäre, stark basische Amine unter Bildung der Dihydroxyarylendimercapto‐diessigsäureamide 8 , welche sich zu den entsprechenden Chinonen 11 dehydrieren lassen (Schema 1). 8b ergibt mit primären Aminen entweder unter Eliminierung eines Mercaptoacetamid‐Restes die Dihydroxynaphthyl‐mercaptoessigsäureamide 7b , aus denen durch Dehydrierung die entsprechenden Chinone 10b entstehen, oder unter Eliminierung beider Mercaptoacetamid‐Reste die Monothio‐oxalsäureamide 13 . Aus 8b bilden sich mit Alkali und Sauerstoff die Hydroxy‐carbamoylmethylmercapto‐chinone 9b . Unter bestimmten strukturellen Voraussetzungen cyclisieren die Chinone 11b in Gegenwart stark basischer tertiärer Amine zu den Thiazinonchinonen 12b (Schema 1). Analoge Reaktionen lassen sich mit dem Tetrakis‐[carboxymethylmercapto]‐hydrochinondilacton 5 durchführen (Schema 2).