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Zur Chemie des Phorbols, XV 1) Oxydation der Δ 6 ‐Doppelbindung des Phorbols mit Osmium‐tetroxid und Spaltung einiger 6β. 7β‐Diole
Author(s) -
Thielmann Heinz Walter,
Hecker Erich
Publication year - 1970
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19707350116
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Die Oxydation von Phorbol‐pentaacetat (2) mit 1 mol. Osmiumtetraoxid nach Sarett führt zu geringen Mengen des 9.12.13.20‐Tetraacetats 4 mit freier 6β.7ß‐Diol‐Gruppierung und freier 4‐Hydroxy‐Gruppe. Hauptprodukt ist das 7ß.9.12.13.20‐Pentaacetat 3, welches, wie das ebenfalls erhaltene 7ß.9.12.13‐Tetraacetat 5, neben der acetylierten 7ß‐Hydroxy‐Gruppe freie 4‐ und 6ß‐Hydroxy‐Gruppen aufweist. Oxydation von Phorbol‐12.13.20‐triacetat unter denselben Bedingungen führt hauptsächlich zum 6ß.7ß‐Diol‐12.13.20‐triacetat 6. Daneben entsteht das 6ß.7ß‐Diol‐12.13‐triacetat 8. – Die bei der Spaltung von 6 mit Natriumperjodat oder Bleitetraacetat zu erwartende 6.7‐Seco‐Verbindung wird als inneres 4β7‐Halbacetal 10 gefaßt. Die entsprechende Spaltung des 6.7.20‐Triols 8 liefert das 20‐Nor‐6.7ß‐ketol‐12.13‐diacetat 11. Es wird durch Reduktion mit Natriumborhydrid und anschließende Acetylierung in das 20‐Nor‐pentaacetat 12 übergeführt. 12 zeigt im NMR‐Spektrum einige interessante long‐range‐Kopplungen und ist für den Beweis der Kohlenstoffsequenz C‐5, ‐6(20), ‐7 im Phorbol (1) von Bedeutung.

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