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Metallorganische Verbindungen, LI 1) Aluminiumalkyle mit tert. oder sek. Alkyl‐Resten
Author(s) -
Lehmkuhl Herbert
Publication year - 1968
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19687190105
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Tri‐tert.‐butylaluminium (9) und dessen Donator‐Verbindungen 1 sind wider Erwarten beständig und isomerisieren sich zu Triisobutylaluminium erst bei längerem Erhitzen. Die Bindung zwischen Aluminium und tertiärem Kohlenstoff ist gegenüber Äthylen sehr reaktionsfähig. Durch Addition von äthylen wird Trineohexylaluminium (10) oder dessen Ätherat 4 gebildet, das als primäres Aluminiumalkyl unter den gewählten Bedingungen nicht weiter reagiert. Der Vergleich mit Tripropyl‐(2)‐aluminium‐ätherat (7) zeigt, daß die Fähigkeit der Donator‐Komplexe von Trialkylaluminium, sich an äthylen zu addieren, in der Reihe alCH 2 –CH 3 ⋚ alCH(CH 3 ) 2 < al C(CH 3 ) 3 ansteigt. Die Isomerisierung zu primären Trialkylaluminium‐ätheraten erfolgt bei Verbindungen mit tert. Alkyl‐Resten leichter als bei solchen mit sek. Resten. Die Verbindungen 1 zeigen aus sterischen Gründen Abweichungen von der normalen Folge der Komplex‐Stabilitäten.

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