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Insektizide im Stoffwechsel, XV 1) Verteilung und Stoffwechsel von Endrin‐[ 14 C] in Weißkohl
Author(s) -
Weisgerber Irene,
Klein Werner,
Djirsarai Alireza,
Korte Friedhelm
Publication year - 1968
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19687130121
Subject(s) - endrin , chemistry , agronomy , organochlorine pesticide , pesticide , biology
Nach Applikation auf die Blätter von Kohlpflanzen ( Brassica oleracea var. capitata ) verdampft Endrin‐ 14 C] z. T. von der Oberfläche, z. T. wird es in die Pflanzen aufgenommen und in wenigen Wochen durch Transpiration wieder ausgeschieden. In den Pflanzen sowie in der Erde werden 2–4 Wochen nach der Applikation neben unverändertem Endrin ( 1 ) zwei hydrophile Metaboliten, von denen einer Endrin‐keton ( 2 ) ist, gefunden. Auf der Blattoberfläche werden in der gleichen Zeit weniger als 2% Endrin‐[ 14 C] umgewandelt. Die Gesamtkonzentration an radioaktiven Substanzen nimmt von den Blättern zur Wurzel ab, während die Stoffwechselrate in Stengeln und Wurzeln am höchsten ist.