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Massenspektren geradkettiger aliphatischer Ketone
Author(s) -
Kraft Manfred,
Spiteller Gerhard
Publication year - 1968
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19687120104
Subject(s) - chemistry , ketone , medicinal chemistry , stereochemistry , organic chemistry
Die Massenspektren geradkettiger aliphatischer Ketone mit höherem Molekulargewicht sind gegenüber jenen kleinerer Molekülgröße durch drei zusätzliche Schlüsselbruchstücke gekennzeichnet: “McLafferty + 1‐Ion”, ein “β.γ‐Bruchstück” und ein “McLafferty–60‐Fragment”. Alle diese Ionen entstehen durch mehrfache Umlagerungen von Wasserstoff, deren Deutung mit Hilfe von Spektren Deuterium‐markierter Ketone folgende Mechanismen ergibt: Die wichtigsten Abbaureaktionen werden durch eine Ionisation am Carbonylsauerstoff eingeleitet. Wenn danach keine direkte Spaltung einer benachbarten CC‐Bindung eintritt ( 1 → 2 bzw. 1 → 3 ), so wird ein Wasserstoffatom von einer sterisch günstig gelegenen Methylengruppe an das radikalische Zentrum am Sauerstoff umgelagert. Je nach der augenblicklichen Konformation läuft entweder eine McLafferty‐Umlagerung (1 → 4) ab, oder es werden H‐Atome aus weiter von der Carbonylgruppe entfernten Methylengruppen umgelagert ( 13 → 18 , 31 → 32 ). Danach kommt es entweder zur Bildung des “ β.γ‐Spaltstückes” ( 16 ) oder des “McLafferty + 1‐Ions” (31 → 32 → 33 →) .

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