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Über natürliche Gerbstoffe, XXXVII. Hexahydroxy‐diphensäure (Ellagsäure), Brevifolin‐carbonsäure und Chebulsäure als Umwandlungsprodukte der Brevilagine und des Terchebins
Author(s) -
Schmidt Otto Th.,
Wurmb Rolf,
Schulz Jürgen
Publication year - 1967
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19677060118
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Das Auftreten von Ellagsäure ( 7 ) und Brevifolin‐carbonsäure ( 9 ) bei der Hydrolyse des Brevilagins 1 findet eine gute Erklärung durch die „Redox‐Disproportionierung vicinaler Polycarbonylverbindungen”. Auch beim Erhitzen der Brevilagine mit Wasser oder Acetatpuffer werden diese Säuren nachgewiesen. Brevifolin‐carbonsäure entsteht auch aus Terchebin beim Erhitzen mit Acetatpuffer. Bei der Behandlung des Terchebins und wahrscheinlich auch der Brevilagine mit Natronlauge entsteht neben der Brevifolin‐carbonsäure auch Chebulsäure ( 15 ). — Diese experimentellen Befunde stützen die Hypothese, daß Brevifolin‐carbonsäure und Chebulsäure in situ — auch in der Pflanze — aus Hexahydroxy‐diphensäure entstehen können.

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