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Phosphororganische Verbindungen, XLVII. Ermittlung der Absoluten Konfiguration von (+)‐Methyl‐n‐propyl‐phenyl‐phosphin durch asymmetrische synthese
Justus Liebigs Annalen Der ChemiePeer ReviewedHorner Leopold +11965Journals
(+)‐Methyl‐n‐propyl‐phenyl‐phosphin [(+)‐II] wird mit racem. ‐Phenylchloressigsäuremethylester (VI) zum Phosphoniumsalz VII umgesetzt. Über das Ylid VIII erhält man mit Methyljodid das optisch aktive Phosphoniumsalz IX. — Aus (+)‐II entsteht mit racem. ‐α‐Chlor‐α‐phenyl‐propionsäure‐methylester (III) das optisch aktive Phosphoniumsalz IV. Der Vergleich der spezif. Drehungen von IV und IX zeigt, daß die Methylgruppe asymmetrisch in VIII eingebaut worden ist. — Bei der kathodischen Spaltung von IX entsteht (—)‐α‐Phenyl‐propionsäure. Aus dem Unterschied der Drehungsgröße von IV und IX ergibt sich für das asymmetrische C‐Atom in IX ebenfalls die der (—)‐α‐Phenyl‐propionsäure entsprechende Konfiguration. Hieraus wird für (+)‐II die (S)‐Konfiguration abgeleitet, was mit der Absolutbestimmung der Konfiguration durch A. F. Peerdeman und J. P. C. Holst übereinstimmt.

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