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Solvolyse von Toluolsulfonsäureestern, XV 1) 1‐Methyl‐cycloheptanol‐(3)
Author(s) -
Hückel Walter,
Honecker Otfried
Publication year - 1964
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19646780103
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Die Bildungsbedingungen von cis ‐ und trans ‐1‐Methyl‐ cycloheptanol ‐(3) aus 1‐Methyl‐cycloheptanon‐(3) werden mit denen von cis ‐und trans ‐1‐Methyl‐ cyclohexanol ‐(3) verglichen und – mit Ausnahme der LiAlH 4 ‐Reduktion des Ketons — als sich weitgehend entsprechend erkannt. Ebenso unterscheiden sich cis ‐und trans ‐Isomere in ihren physikalischen Eigenschaften beim 7‐Ring in gleicher Weise wie beim 6‐Ring, so daß sich darauf eine Konfigurationszuordnung gründen läßt. Kinetisch ist dagegen bei der Solvolyse der Isomeren kaum ein Unterschied vorhanden, so daß eine kinetische Konstellationsanalyse nicht möglich ist. Nach dem IR‐Spektrum entspricht die Lage des Hydroxyls in beiden Alkoholen einer Äquatoriallage. Die Acetolyse gibt kinetisch fast das gleiche Bild wie die Alkoholyse. Präparativ ergeben sich als charakteristische Unterschiede: bei der Acetolyse etwas weniger Waldensche Umkehrung, die bei der Alkoholyse fast vollständig ist, und mehr Cycloolefin, Δ 2 ‐ + Δ 3 ‐ mit etwas Δ 1 ‐Methylcyclohepten, welch letzteres bei der Alkoholyse fehlt.
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