z-logo
Premium
Reaktion von Dehydrobenzol mit Thioäthern
Author(s) -
Franzen Volker,
Joschek HansIngo,
Mertz Christian
Publication year - 1962
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19626540110
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Dehydrobenzol reagiert mit Dimethylsulfid zu einem Ylid, das durch überschüssige lithiumorganische Verbindung stabilisiert wird. Durch Zugeben von HClO 4 entsteht daraus Dimethyl‐phenyl‐sulfoniumperchlorat. In Abwesenheit eines Stabilisators zerfällt das Ylid in Polymethylen und Methyl‐phenyl‐sulfid. Mit höheren Dialkylsulfiden reagiert Dehydrobenzol unter Spaltung der Thioätherbindung und Bildung von Alkyl‐phenyl‐sulfid und Olefin. Das intermediär gebildete Ylid stabilisiert sich also durch intramolekulare Hofmann ‐Eliminierung. — Dimethyl‐phenyl‐sulfoniumperchlorat setzt sich mit Kalium‐tert.‐butylat in wasserfreiem Dimethylsulfoxyd zu Äthylen, Isobutylen und Methyl‐phenyl‐sulfid um. Die Hofmann ‐Eliminierung verläuft bei Sulfoniumsalzen in Dimethylsulfoxyd besonders glatt. Dimethyl‐cyclooctyl‐sulfoniumjodid ergibt ein Gemisch von 92.4% cis ‐ und 7.6% trans ‐Cycloocten. — Bei der Umsetzung von lithium‐organischen Verbindungen mit Triphenylsulfoniumbromid bildet sich in geringer Ausbeute Dehydrobenzol; Hauptreaktionen sind die Bildung einer instabilen Zwischenstufe mit vierbindigem Schwefel und eine Austauschreaktion.

This content is not available in your region!

Continue researching here.

Having issues? You can contact us here