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Über den Mechanismus der Wasserstoffübertragung mit Pyridinnucleotiden, IX Pyridiniumsalze und Dihydropyridine als Modellsubstanzen von DPN ⊕ und DPNH
Author(s) -
Wallenfels Kurt,
Schüly Hans,
Hofmann Dieter
Publication year - 1959
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19596210113
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , dihydropyridine , stereochemistry , calcium , organic chemistry
Neue Pyridiniumsalze werden als Modellverbindungen für DPN ⊕ synthetisiert Abkürzungen: DPN ⊕ = Diphosphopyridinnucleotid, oxydierte Form : DPNH = Diphosphopyridinnucleotid, reduzierte Form; TPN ⊕ = Triphosphopyridinnucleotid, oxydierte Form; TPNH = Triphosphopyridinnucleotid, reduzierte Form. . Es werden sowohl die Substituenten am Stickstoff als auch an den C‐Atomen 3 bzw. 5 des Pyridinrings variiert. Durch Reduktion konnten aus den meisten DPN ⊕ ‐Modellen Dihydropyridine in reinem Zustand gewonnen werden. Aus 11 verschiedenen Pyridiniumsalzen wurden jeweils 2 isomere Dihydropyridine isoliert. Diese können auf Grund der charakteristischen Lichtabsorption zwei Klassen zugeordnet werden. Es wird gezeigt, daß die Reduktion mit Na 2 S 2 O 4 im allgemeinen 1.4‐, diejenige mit NaBH 4 vorwiegend 1.6‐Dihydropyridine liefert, daneben auch 1.4‐ und 1.2‐Dihydro‐Produkte. Gegebenenfalls können beide Reduktionsmittel auch das gleiche Reduktionsprodukt in überwiegender Menge liefern. Der Zusammenhang zwischen Substitution und Absorptionsspektrum wird ausführlich diskutiert.