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Untersuchungen über die Aufspaltung des Furanringes, III. Hydrolyse des Furfurylalkohols
Author(s) -
Birkofer Leonhard,
Beckmann Franz
Publication year - 1959
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19596200106
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , furan , organic chemistry
Es gelang, bei der sauren Hydrolyse des Furfurylalkohols definierte Verbindungen zu erhalten. Nach kurzem Erhitzen mit n /10 Salzsäure auf 80° wurden isoliert: Di‐α‐furyl‐methan, Difurfuryläther, 2‐Hydroxymethyl‐5‐furfuryl‐furan und 2‐Hydroxymethyl‐5‐[5′‐furfuryl‐furfuryl]‐furan sowie das noch unbekannte 4.5‐Dihydroxy‐4.5‐dihydro‐silvan (VII), das sich zu Pentan‐1.2.4‐triol hydrierend spalten ließ. Die Auffindung von VII als Zwischenprodukt der wäßrig‐sauren Hydrolyse des Furfurylalkohols spricht dafür, daß diese Reaktion nach demselben Mechanismus wie die bekannte Furfurylalkohol‐Spaltung mit methanol. HCl verläuft, bei der 4.5‐Dimethoxy‐4.5‐dihydro‐silvan als Zwischenverbindung entsteht. – VII konnte durch katalytische Wirkung von H ⊕ ‐Ionen in das Endprodukt Lävulinsäure übergeführt werden, wobei als Zwischenstufen α‐Hydroxylävulinaldehyd (VI) und β‐Acetyl‐acrolein in Form der 2.4‐Dinitro‐phenylhydrazone gefaßt wurden. Mit methanol. HCl wurde VII über α‐Methoxy‐lävulinaldehyd und β‐Acetyl‐acrolein in Methyllävulinat umgewandelt. – Die Isolierung von VII bzw. 4.5‐Dimethoxy‐4.5‐dihydro‐silvan zeigt, daß die Hydrolyse des Furfurylalkohols zu Lävulinsäure über eine dieser Zwischenverbindungen verläuft und nicht über das von A. P. Dunlop und F. N. Peters sowie von K. G. Lewis diskutierte 2.5‐Dihydroxy‐2.5‐dihydro‐silvan.

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