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Über Organomanganpentacarbonyle, I
Author(s) -
Hieber Walter,
Wagner Gerhard
Publication year - 1958
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19586180104
Subject(s) - medicinal chemistry , chemistry
Methylpentacarbonylmangan, CH 3 Mn(CO) 5 , entsteht aus dem Hydrogenpentacarbonylmangan, HMn(CO) 5 , durch Einwirkung von Diazomethan sowie durch Reaktion von Methyljodid mit Natrium‐pentacarbonylmanganat(‐I), [Mn(CO) 5 ]Na, oder — besonders vorteilhaft — direkt mit der Basenreaktionslösung des Manganpentacarbonyls, d. h. mit dem Ion [Mn(CO) 5 ] ⊖ . Die farblose, kristalline, an der Luft sehr flüchtige Verbindung ist der erste Vertreter eines „Organometallcarbonyls”. Weitere Manganpentacarbonylalkyle, wie die Äthyl‐, n‐Propyl‐ und Benzyl‐Verbindung — letztere auch aus Brompentacarbonylmangan und Benzylmagnesiumchlorid — schließen sich an. Es wurden u. a. logarithmische Dampfdruckgeraden solcher Verbindungen aufgenommen, sowie die magnetische Suszeptibilität und das Dipolmoment der Methylverbindung ermittelt und mit den entsprechenden Daten des Hydrids verglichen.