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Die Konfiguration Der α‐ Und β‐Eläostearinsäure
Author(s) -
Alder Kurt,
Kuth Robert
Publication year - 1957
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19576090103
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Eine Untersuchung der ungesättigten Fettsäuren mit Trien ‐Struktur CC–CC–CC aus chinesischem Holzöl wird vornehmlich unter stereochemischen Gesichtspunkten durchgeführt. Die Konfigurationsableitung für die (native) α‐Eläostearinsäure und für die daraus durch Umlagerung hervorgehende β‐Eläostearinsäure ist das Hauptergebnis. Danach besitzt die α‐Form die Anordnung C 9/10 ‐ cis ‐C 11/12 ‐ trans ‐C 13/14 ‐ trans , während das β‐Isomere die zugehörige all‐ trans ‐Form C 9/10 ‐ trans ‐C 11/12 ‐ trans ‐C 13/14 ‐ trans vorstellt. — Eine den Eläostearinsäuren nahestehende Säure mit Dien ‐Struktur CC–CC (Säure von Mangold ), das Dehydratisierungsprodukt aus Ricinelaidinsäure, dient als sterische Vergleichsbasis für das Verhalten der Eläostearinsäuren.