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ÜBER DIE EIKOSAPOLYENSÄUREN DER GLYCERINPHOSPHATIDE AUS RINDERLEBER
Author(s) -
Montag Walter
Publication year - 1957
Publication title -
justus liebigs annalen der chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.825
H-Index - 155
eISSN - 1099-0690
pISSN - 0075-4617
DOI - 10.1002/jlac.19576040103
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Mit Hilfe der Gegenstromverteilung wurde das aus den Glycerinphosphatiden der Rinderleber erhaltene komplexe C 20 ‐Polyenfettsäure‐Gemisch in die einzelnen Komponenten zerlegt und deren Konstitutionsaufklärung durch Ozonidabbau und anschließende chromatographische Analyse durchgeführt. Die Untersuchung ergab für das C 20 ‐Polyenfettsäure‐Gemisch folgende Zusammensetzung: 12 19%Δ 5,8,11,14,17 ‐n‐Eikosapentaensäure, 51 57%Δ 5,8,11,14 ‐n‐Eikosatetraensäure (Arachidonsäure), ca. 4%Δ 5,8,11 ‐n‐Eikosatriensäure und ca. 20%Δ 8,11,14 ‐n‐Eikosatriensäure. — Nachgewiesen wurde außerdem das Vorhandensein kleinerer Mengen Δ 8,11 ‐ und Δ 11,14 ‐n‐Eikosadiensäure. — Sowohl die ungesättigten Fettsäuren wie auch ihre Hydrierungsprodukte konnten papierchromatographisch identifiziert und auf Einheitlichkeit geprüft werden.