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Anlagerungen von Methyl‐ und Methylen‐Ketonen an Pyridiniumbasen. Über Pseudobasen I
Justus Liebigs Annalen Der ChemiePeer ReviewedKröhnke Fritz +21956Journals
Als Verbindungen mit reaktionsfähigem Wasserstoff können sich Methyl‐ und Methylen‐ketone an Pyridiniumsalze zu labilen Addukten (Pyridinium‐ketonen) anlagern. Diese haben den Charakter von Salzen, in denen Kation und Anion resonanzstabilisiert sind. Ihre mesomeren Kationen nehmen ihrer Entstehung und ihren Eigenschaften nach eine Mittelstellung zwischen Ammonium‐ und Carbinolbasen ein. Mit Dehydrierungsmitteln gehen die Addukte in stabile, farbige 4‐Ketonyliden‐1,4‐dihydro‐pyridine über, die farblose, beständige Salze bilden.

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