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Die Fraktionierung von Serumproteinen mit flüssigen Phasenpaaren. 4. Mitteilung [1]. Die Gegenstromfraktionierung von γ‐Globulinen
Author(s) -
Tavel P. V.
Publication year - 1968
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19680510705
Subject(s) - chemistry
γ‐Globuline sind mit fast‐kritischen flüssigen Phasenpaaren aus Diäthylenglykol‐diäthyläther, Wasser, Magnesiumsulfat und Dinatriumglycerophosphat bei + 1° C mittels multiplikativer Gegenstromverteilung fraktioniert worden. Der mittlere Verteilungskoeffizient des γ‐Globulingemischs ist vom pH und vom Mengenverhältnis Magnesiumsulfat/Dinatrium‐glycerophosphat abhängig. Er lässt sich auf einen für die multiplikative Verteilung günstigen Wert einstellen. Diese wurde in einer Verteilzentrifuge vorgenommen, mit welcher die Phasen nach jeder Gleichgewichtseinstellung rasch getrennt werden können. Mit 40 Gefässen wurden über 200 Verteilungsschritte ausgeführt. Das γ‐Globulin konnte reproduzierbar in eine Reihe von Fraktionen zerlegt werden, deren Verteilungskoeffizienten stetig bis über das 10fache ansteigen. Die Verteilungskoeffizienten entsprechen den für die Prozesse berechneten Werten. Die wegen ihrer Verteilungskoeffizienten eindeutig verschiedenen Fraktionen unterscheiden sich aber weder in der Ultrazentrifuge noch immuno‐elektrophoretisch; d.h. ihre elektrophoretische Beweglichkeit und ihr Verteilungskoeffizient stellen im gegebenen Phasenpaar zwei unabhängige Parameter dar. Die Gegenstromverteilung zerlegt das Gemisch nach anderen Eigenschaftskriterien als die Elektrophorese und die Ionenaustausch‐Chromatographie. Die Fraktionen eines bovinen Antisalmonellen‐Colostrum‐γ‐Globulins zeigten ausser einer Randfraktion keinen Unterschied in ihren Antikörper‐Titern.

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