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Über Die chemischen Bestandteile Der Mandragorawurzel 2. Die Alkaloide
Author(s) -
Staub H.
Publication year - 1962
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19620450703
Subject(s) - chemistry
Bei der Aufarbeitung der Mandragorawurzel mit den Methoden der Verteilungs‐ und Papierchromatographie und der Charakterisierung der Alkaloide in Form ihrer kristallisierten Pikrate wurden Hyoscyamin, Scopolamin, Atropin, Cuskhygrin und – sehr wahrscheinlich – Scopin festgestellt. Apoatropin und Belladonnin liessen sich nur papierchromatographisch nachweisen. Die chromatographisch festgestellte Existenz von Norhyoscyamin konnte durch die Analyse des Pikrats nicht einwandfrei bestätigt werden. Das Vorhandensein einer zur Pyrrolingruppe gehörenden «Base M» ist wahrscheinlich. Verschiedene kristallisierende Pikratfraktionen konnten wegen zu geringer Menge nicht identifiziert werden.