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Über Lochneram, ein neues Calebassenalkaloid, und über C‐Alkaloid M. 35. Mitteilung über Calebassen‐Alkaloide
Author(s) -
Arnold W.,
Berlage F.,
Bernauer K.,
Schmid H.,
Karrer P.
Publication year - 1958
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19580410608
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
In derselben Calebasse, aus welcher vor einiger Zeit das tertiäre Alkaloid Lochnerin (C‐Alkaloid T) isoliert worden war, wurde auch die entsprechende quartäre Base, welche Lochneram genannt wird, aufgefunden und näher charakterisiert. Während Lochnerin, wie früher angegeben, beim Abbau mit Ozon Acetaldehyd und Formaldehyd lieferte, bildet sich beim Abbau von Lochneram mit Ozon nur Acetaldehyd. Die Ursache des verschiedenen Verhaltens der quartären und der tertiären Base ist unaufgeklärt. Die Versuche zeigen aber, dass Lochnerin nicht, wie früher vermutet, ein Gemisch zweier Alkaloide darstellt, von denen das eine eine Äthyliden‐, das andere eine Vinyl‐Seitenkette enthält, sondern ganz in der Äthyliden‐Struktur vorliegt.