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Aminoacyl‐Einlagerung. 1. Mitteilung. Definition, Übersicht und Beziehung zur Peptidsynthese
Author(s) -
Brenner M.,
Zimmermann J. P.,
Wehrmüller J.,
Quitt P.,
Hartmann A.,
Schneider W.,
Beglinger U.
Publication year - 1957
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19570400533
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , humanities , philosophy
Unter dem Namen Aminoacyl‐Einlagerung wird ein neuer Umlagerungstypus beschrieben, welcher von O‐aminoacylierten β‐Hydroxysäureamiden zu β‐Hydroxyacyl‐aminosäureamiden führt. Die β‐Hydroxysäure kann aliphatisch oder aromatisch sein. Da der Amidstickstoff substituiert sein darf, gestattet die Reaktion den Aufbau von Peptidketten. Peptide schienen bisher nur durch Aminoacyl‐Anlagerungs‐Reaktionen zugänglich zu sein. Die Aminoacyl‐Einlagerungs‐Reaktion weist einen prinzipiell neuen Weg.