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Abbau des Tanghinigenins. Glykoside und Aglykone, 152. Mitteilung
Author(s) -
Sigg H. P.,
Tamm Ch.,
Reichstein T.
Publication year - 1955
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19550380709
Subject(s) - chemistry , stereochemistry
Der Abbau von 3‐O‐Acetyl‐tanghinigenin (II) nach der Ozonmethode gab ein krist. Ketol V, das sich mit CrO 3 zu einem krist. α‐Ketolacton VI dehydrieren liess. Letzteres enthielt nach dem IR.‐Spektrum keine HO‐Gruppe. Das Ketol V liefert mit HJO 4 eine krist. Säure IX und daraus einen krist. Methylester X. Analog wurde 3‐O‐Acetyl‐epitanghinigenin (IV) zum krist. 3α‐Acetoxyester VIII abgebaut. Die Wasserabspaltung gelang bei diesen Estern am besten mit SOCl 2 in Pyridin bereits bei 0°. Das 3α‐Derivat VIII gab dabei ein Gemisch, aus dem sich ein krist. Dienol HPS 41 isolieren liess, dessen Formel XVI noch unsicher ist. Nach Hydrierung des rohen Gemisches wurde aber ein krist. 3α‐Ätiensäure‐methylester erhalten, dessen Doppelbindung wahrscheinlich in 8:9‐Stellung gelegen ist. Derselbe Ester konnte durch Synthese gewonnen werden. Formel I für Tanghinigenin ist damit bis auf die Lage des Oxydringes bewiesen.

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