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Versuche zur Herstellung von Amid‐Derivaten der α‐Phenylacetamido‐acrylsäure. 2. Mitteilung
Author(s) -
Brenner M.,
Rüfenacht K.
Publication year - 1954
Publication title -
helvetica chimica acta
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.74
H-Index - 82
eISSN - 1522-2675
pISSN - 0018-019X
DOI - 10.1002/hlca.19540370124
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Die Methode von Boissonnas / Vaughan / Wieland ist zur präparativen Gewinnung von α‐Phenylacetamido‐acrylsäure‐amiden nicht ohne weiters brauchbar, weil das mit Chlorkohlensäure‐äthylester entstehende gemischte Anhydrid äusserst leicht in das unreaktive 2‐Benzyliden‐4‐methyl‐pseudo‐oxazolon‐(5) übergeht. Versuche mit α‐Acetamido‐zimtsäure, α‐Benzamido‐zimtsäure und α‐Benzamido‐ β,β‐dimethylacrylsäure zeigten, dass die Oxazolonbildung unter den Bedingungen der Boissonnas / Vaughan / Wieland ‐Methode eine allgemeine Reaktion von α,β‐ungesättigten α‐Acylaminosäuren darstellt. Die Tendenz zur Wasserabspaltung äusserst sich auch bei der Umsetzung der α‐Acetamido‐zimtsäure mit Phenylisocyanat (Peptidsynthese nach Goldschmidt & Wick ), sowie beim Versuch zur Herstellung des Säurechlorids mit PCI 5 ; in beiden Fällen wird glatt das entsprechende Oxazolon erhalten.

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